DIRIGENT & KLANGGESTALTER
Eric Juteau ist professioneller Musikdirigent mit über 30 Jahren internationaler Erfahrung. Seit mehr als drei Jahrzehnten steht er auf dem Dirigentenpult und leitete unzählige Konzerte und Produktionen im sinfonischen wie auch im opernhaften Bereich. Er ist Gründer mehrerer professioneller Orchester, darunter Artemusia, das Deutsch-Französisch-Orchester und Kapella 19, und war verantwortlich für deren vollständige künstlerische Leitung und das Management. Darüber hinaus verantwortete er die musikalische Leitung von über 100 erfolgreichen Aufführungen, darunter Konzertprogramme und Opernproduktionen. Seine Arbeit führte ihn auf Bühnen in Frankreich und Deutschland, unter anderem nach Paris, Chambéry, Montpellier, Berlin, Hamburg, Nürnberg und Bamberg. Eric Juteau arbeitete mit zahlreichen Orchestern und Solisten und sammelte außergewöhnliche künstlerische Erfahrungen. Seine dirigentische Arbeit steht für musikalische Präzision, stilistische Klarheit und eine außergewöhnlich differenzierte Klangarbeit. Im Mittelpunkt steht für ihn die bewusste Formung des Orchesterklangs. Mit großer Intensität, farblicher Vielfalt und starker dynamischer Spannbreite formt er einen dreidimensionalen, farbenreichen und rhythmisch pulsierenden Orchesterklang von hoher klanglicher Transparenz.
MUSIKWISSENSCHAFTLER & HERAUSGEBER
Seit 2001 ist Eric Juteau als Musikwissenschaftler und Herausgeber tätig. Ein zentraler Schwerpunkt seiner Arbeit liegt in der historisch informierten Aufführungspraxis. Er recherchiert und analysiert intensiv Quellen aus dem 17., 18. und 19. Jahrhundert, um Werke stilistisch fundiert wieder auf die Bühne zu bringen. Auf dieser Grundlage entstanden verschiedene wissenschaftlich fundierte Notenausgaben und Partituren, die er als Herausgeber beim Verlag Ries & Erler veröffentlichte. Dabei verbindet er quellenkritische Genauigkeit mit praktischer Umsetzbarkeit für Orchester und Solisten. Seine Arbeit schafft eine Brücke zwischen Forschung und künstlerischer Praxis. Durch Kapella 19 ermöglicht Eric Juteau, vergessene oder missverstandene Werke lebendig, nuanciert und historisch korrekt aufzuführen – und dabei die musikalische Substanz und den Ausdruck der Komponisten authentisch erlebbar zu machen.
FORSCHER & ENTDECKER
Seit vielen Jahren widmet sich Eric Juteau der Wiederentdeckung und Erstaufführung historischer Werke. Ein Schwerpunkt liegt auf der künstlerischen Leitung, Herausgabe und Produktion von Welturaufführungen, darunter die Symphonien Nr. 3, 4 und 5 von Étienne Nicolas Méhul (1763-1817). Diese Werke wurden erstmals als Welturaufführung auf CD eingespielt und veröffentlicht. Die Produktion zog internationale Aufmerksamkeit auf sich und wurde von der internationalen Presse einhellig hoch gelobt. Fachpresse und Musikwissenschaftler würdigten sowohl die editorische Arbeit als auch die musikalische Interpretation als beispielhaft und wegweisend für historische Aufführungspraxis. Durch diese Projekte macht Eric Juteau nicht nur musikalisches Kulturerbe hörbar, sondern verbindet wissenschaftliche Präzision mit künstlerischer Umsetzung – ein Anspruch, der seine gesamte Arbeit prägt. Zahlreiche Aufnahmen, Videos und Presseartikel dokumentieren seine außergewöhnliche künstlerische und musikwissenschaftliche Leistung.
NEUENTDECKUNG MIT KAPELLA 19
Die Musikgeschichte und die Musikwissenschaft kannten lange Zeit nur vier Symphonien von Étienne-Nicolas Méhul (1763–1817). Im Zuge intensiver Recherchen in den Archiven der Bibliothèque nationale de France machte Eric Juteau eine außergewöhnliche Entdeckung: Den ersten Satz einer bislang unbekannten 5. Symphonie, ein wahrer musikalischer Schatz! Diese neu entdeckte 5. „Unvollendete“ Symphonie erlebte ihre Weltpremiere am 2. November 2013 in Nürnberg durch Kapella 19. Sie wurde als Welturaufführung auf CD eingespielt und stellt eine bedeutende Erweiterung des symphonischen Repertoires des 19. Jahrhunderts dar.
Kapella 19 stand für historisch informierte Aufführungspraxis auf höchstem Niveau und war das erste deutsche Originalklang-Orchester mit historischen Instrumenten für das ursprüngliche Klangbild der Musik des 19. Jahrhunderts. Auf Grundlage originaler Quellen und einer stilistisch fundierten Spielweise machte das Ensemble den authentischen Klang dieser Epoche mit großer Farbigkeit und emotionaler Tiefe wieder erlebbar. Ein reiner Ton ohne dauerhaftes Vibrato, ausdrucksvolle Phrasierung und eine hochemotionale Dynamik vom zartesten Piano bis zum eruptiven Forte prägten den unverwechselbaren Klang dieses Ensembles. Das letzte triumphale Konzert von Kapella 19 fand am 4. Juli 2015 in der St.-Laurentius-Kirche in Roßtal statt. Wenige Monate später musste das Projekt aufgrund unzureichender staatlicher und privater finanzieller Unterstützung eingestellt werden.
ÉTIENNE-NICOLAS MÉHUL (1763-1817)
Étienne-Nicolas Méhul gilt als einer der bedeutendsten Komponisten und musikalischen Dramaturgen seiner Epoche. Als glühender Bewunderer Glucks verband er dramatische Ausdruckskraft mit formaler Klarheit und schuf ein Werk von außergewöhnlicher Tiefe. Er war Autor von rund vierzig Opern, fünf Symphonien sowie zahlreicher Werke für Kammermusik und Ballett. Berühmt wurde er unter anderem durch sein patriotisches Chorwerk Le chant du départ (1794). Méhuls Musik zeichnet sich durch eine kühne, farbenreiche Orchestrierung, große rhythmische Energie und eine expressive Klangsprache aus. Für ihn entstand musikalischer Ausdruck nicht allein aus der Melodie, sondern aus dem Zusammenspiel von Harmonie, Rhythmus, Instrumentierung, Dynamik und dramatischer Spannung. Zeitgenossen wie Hector Berlioz würdigten seine Werke als von Anmut, Glanz, dramatischer Kraft und leidenschaftlicher Intensität geprägt. Dennoch ist ein großer Teil seines Œuvres bis heute zu Unrecht vergessen.
VERGESSENE SCHÄTZE UNSERES MUSIKALISCHEN ERBES
In Archiven und Bibliotheken in Deutschland und ganz Europa schlummern bis heute unzählige musikalische Schätze: unbekannte Werke bekannter Komponisten ebenso wie herausragende Kompositionen nahezu vergessener Meister. Sie warten darauf, entdeckt, erforscht und wieder zum Klingen gebracht zu werden. Diese Werke sind Teil unseres kulturellen Erbes. Sie zu erforschen, zu bewahren und lebendig zu machen, ist nicht nur eine musikwissenschaftliche Aufgabe, sondern eine kulturelle Verantwortung. Voraussetzung dafür sind Zeit, Engagement und die notwendige finanzielle Unterstützung, um fundierte Forschung zu ermöglichen und musikalische Kostbarkeiten von unschätzbarem Wert neu ans Licht zu bringen.
MUSIKVERLAG RIES & ERLER
Der Musikverlag Ries & Erler wurde 1881 in Berlin von Franz Ries und Hermann Erler gegründet und zählt heute zu den führenden Musikverlagen für die Musik des 19. Jahrhunderts. Seit seiner Gründung steht der Verlag für editorische Qualität, historisches Bewusstsein und die aktive Förderung musikwissenschaftlicher Forschung sowie der Entdeckung und Wiedererschließung vergessener Werke dieser Epoche. Als international ausgerichtetes Familienunternehmen vereint Ries & Erler zeitgenössische Musik, die Sinfonik des 19. Jahrhunderts, Opern sowie Unterrichts- und Familienprogramme und veröffentlicht ausgewählte Werke seit 2014 auch über das Label Rime Records; seit 2022 wird der Verlag von Caroline Helms geführt.
DIRIGENT & KLANGGESTALTER
Eric Juteau ist professioneller Musikdirigent mit über 30 Jahren internationaler Erfahrung. Seit mehr als drei Jahrzehnten steht er auf dem Dirigentenpult und leitete unzählige Konzerte und Produktionen im sinfonischen wie auch im opernhaften Bereich. Er ist Gründer mehrerer professioneller Orchester, darunter Artemusia, das Deutsch-Französisch-Orchester und Kapella 19, und war verantwortlich für deren vollständige künstlerische Leitung und das Management. Darüber hinaus verantwortete er die musikalische Leitung von über 100 erfolgreichen Aufführungen, darunter Konzertprogramme und Opernproduktionen. Seine Arbeit führte ihn auf Bühnen in Frankreich und Deutschland, unter anderem nach Paris, Chambéry, Montpellier, Berlin, Hamburg, Nürnberg und Bamberg. Eric Juteau arbeitete mit zahlreichen Orchestern und Solisten und sammelte außergewöhnliche künstlerische Erfahrungen. Seine dirigentische Arbeit steht für musikalische Präzision, stilistische Klarheit und eine außergewöhnlich differenzierte Klangarbeit. Im Mittelpunkt steht für ihn die bewusste Formung des Orchesterklangs. Mit großer Intensität, farblicher Vielfalt und starker dynamischer Spannbreite formt er einen dreidimensionalen, farbenreichen und rhythmisch pulsierenden Orchesterklang von hoher klanglicher Transparenz.
MUSIKWISSENSCHAFTLER & HERAUSGEBER
Seit 2001 ist Eric Juteau als Musikwissenschaftler und Herausgeber tätig. Ein zentraler Schwerpunkt seiner Arbeit liegt in der historisch informierten Aufführungspraxis. Er recherchiert und analysiert intensiv Quellen aus dem 17., 18. und 19. Jahrhundert, um Werke stilistisch fundiert wieder auf die Bühne zu bringen. Auf dieser Grundlage entstanden verschiedene wissenschaftlich fundierte Notenausgaben und Partituren, die er als Herausgeber beim Verlag Ries & Erler veröffentlichte. Dabei verbindet er quellenkritische Genauigkeit mit praktischer Umsetzbarkeit für Orchester und Solisten. Seine Arbeit schafft eine Brücke zwischen Forschung und künstlerischer Praxis. Durch Kapella 19 ermöglicht Eric Juteau, vergessene oder missverstandene Werke lebendig, nuanciert und historisch korrekt aufzuführen – und dabei die musikalische Substanz und den Ausdruck der Komponisten authentisch erlebbar zu machen.
FORSCHER & ENTDECKER
Seit vielen Jahren widmet sich Eric Juteau der Wiederentdeckung und Erstaufführung historischer Werke. Ein Schwerpunkt liegt auf der künstlerischen Leitung, Herausgabe und Produktion von Welturaufführungen, darunter die Symphonien Nr. 3, 4 und 5 von Étienne Nicolas Méhul (1763-1817). Diese Werke wurden erstmals als Welturaufführung auf CD eingespielt und veröffentlicht. Die Produktion zog internationale Aufmerksamkeit auf sich und wurde von der internationalen Presse einhellig hoch gelobt. Fachpresse und Musikwissenschaftler würdigten sowohl die editorische Arbeit als auch die musikalische Interpretation als beispielhaft und wegweisend für historische Aufführungspraxis. Durch diese Projekte macht Eric Juteau nicht nur musikalisches Kulturerbe hörbar, sondern verbindet wissenschaftliche Präzision mit künstlerischer Umsetzung – ein Anspruch, der seine gesamte Arbeit prägt. Zahlreiche Aufnahmen, Videos und Presseartikel dokumentieren seine außergewöhnliche künstlerische und musikwissenschaftliche Leistung.
NEUENTDECKUNG MIT KAPELLA 19
Die Musikgeschichte und die Musikwissenschaft kannten lange Zeit nur vier Symphonien von Étienne-Nicolas Méhul (1763–1817). Im Zuge intensiver Recherchen in den Archiven der Bibliothèque nationale de France machte Eric Juteau eine außergewöhnliche Entdeckung: Den ersten Satz einer bislang unbekannten 5. Symphonie, ein wahrer musikalischer Schatz! Diese neu entdeckte 5. „Unvollendete“ Symphonie erlebte ihre Weltpremiere am 2. November 2013 in Nürnberg durch Kapella 19. Sie wurde als Welturaufführung auf CD eingespielt und stellt eine bedeutende Erweiterung des symphonischen Repertoires des 19. Jahrhunderts dar.
Kapella 19 stand für historisch informierte Aufführungspraxis auf höchstem Niveau und war das erste deutsche Originalklang-Orchester mit historischen Instrumenten für das ursprüngliche Klangbild der Musik des 19. Jahrhunderts. Auf Grundlage originaler Quellen und einer stilistisch fundierten Spielweise machte das Ensemble den authentischen Klang dieser Epoche mit großer Farbigkeit und emotionaler Tiefe wieder erlebbar. Ein reiner Ton ohne dauerhaftes Vibrato, ausdrucksvolle Phrasierung und eine hochemotionale Dynamik vom zartesten Piano bis zum eruptiven Forte prägten den unverwechselbaren Klang dieses Ensembles. Das letzte triumphale Konzert von Kapella 19 fand am 4. Juli 2015 in der St.-Laurentius-Kirche in Roßtal statt. Wenige Monate später musste das Projekt aufgrund unzureichender staatlicher und privater finanzieller Unterstützung eingestellt werden.
ÉTIENNE-NICOLAS MÉHUL (1763-1817)
Étienne-Nicolas Méhul gilt als einer der bedeutendsten Komponisten und musikalischen Dramaturgen seiner Epoche. Als glühender Bewunderer Glucks verband er dramatische Ausdruckskraft mit formaler Klarheit und schuf ein Werk von außergewöhnlicher Tiefe. Er war Autor von rund vierzig Opern, fünf Symphonien sowie zahlreicher Werke für Kammermusik und Ballett. Berühmt wurde er unter anderem durch sein patriotisches Chorwerk Le chant du départ (1794). Méhuls Musik zeichnet sich durch eine kühne, farbenreiche Orchestrierung, große rhythmische Energie und eine expressive Klangsprache aus. Für ihn entstand musikalischer Ausdruck nicht allein aus der Melodie, sondern aus dem Zusammenspiel von Harmonie, Rhythmus, Instrumentierung, Dynamik und dramatischer Spannung. Zeitgenossen wie Hector Berlioz würdigten seine Werke als von Anmut, Glanz, dramatischer Kraft und leidenschaftlicher Intensität geprägt. Dennoch ist ein großer Teil seines Œuvres bis heute zu Unrecht vergessen.
VERGESSENE SCHÄTZE UNSERES MUSIKALISCHEN ERBES
In Archiven und Bibliotheken in Deutschland und ganz Europa schlummern bis heute unzählige musikalische Schätze: unbekannte Werke bekannter Komponisten ebenso wie herausragende Kompositionen nahezu vergessener Meister. Sie warten darauf, entdeckt, erforscht und wieder zum Klingen gebracht zu werden. Diese Werke sind Teil unseres kulturellen Erbes. Sie zu erforschen, zu bewahren und lebendig zu machen, ist nicht nur eine musikwissenschaftliche Aufgabe, sondern eine kulturelle Verantwortung. Voraussetzung dafür sind Zeit, Engagement und die notwendige finanzielle Unterstützung, um fundierte Forschung zu ermöglichen und musikalische Kostbarkeiten von unschätzbarem Wert neu ans Licht zu bringen.
MUSIKVERLAG RIES & ERLER
Der Musikverlag Ries & Erler wurde 1881 in Berlin von Franz Ries und Hermann Erler gegründet und zählt heute zu den führenden Musikverlagen für die Musik des 19. Jahrhunderts. Seit seiner Gründung steht der Verlag für editorische Qualität, historisches Bewusstsein und die aktive Förderung musikwissenschaftlicher Forschung sowie der Entdeckung und Wiedererschließung vergessener Werke dieser Epoche. Als international ausgerichtetes Familienunternehmen vereint Ries & Erler zeitgenössische Musik, die Sinfonik des 19. Jahrhunderts, Opern sowie Unterrichts- und Familienprogramme und veröffentlicht ausgewählte Werke seit 2014 auch über das Label Rime Records; seit 2022 wird der Verlag von Caroline Helms geführt.